Hornkraut-Tageulchen Panemeria tenebrata (Scopoli, 1763)

Die kleinen Falter weisen eine unscheinbare Färbung der Vorderflügel auf. Die Hinterflügel sind hingegen gelbliche Hinterflügel, die von einem breiten schwarzen Saum umgeben sind. Auf der Unterseite weisen auch die Vorderflügel einen gelben Fleck auf, der schwarz eingerahmt ist.

Die bisherigen Beobachtungen stammen auch dem Östlichen Hügelland Schleswig-Holsteins. Vereinzelt liegen auch Nachweise von der Geest vor. Vermutlich ist die Verbreitung des Hornkraut-Tageulchens bisher noch völlig unzureichend erfasst.

Die bei Sonnenschein schnell und dicht über der Vegetation schwirrenden Falter sind aufgrund ihrer geringen Größe schwierig zu beobachten und vor allem im Auge zu behalten. In geeigneten Lebensräumen sollte gezielt auf Falter beim Blütenbesuch geachtet werden. Bei bedecktem Himmel können Hornkraut-Tageulchen auch ruhend in den Blüten von Hornkraut entdeckt werden.

Die Flugzeit beginnt mit der Blüte des Hornkrauts Anfang Mai und erstreckt sich bis Anfang Juni.

Die Raupe lebt gern an Acker-Hornkraut, ist aber auch an Gewöhnlichem Hornkraut zu finden.

Mit den beiden Raupennahrungspflanzen in den entsprechenden Lebensräumen zu finden. Das Acker-Hornkraut blüht gerne entlang von Säumen entlang von Hecken, Knicks und Wäldern, kommt aber auch entlang von lichten Waldwegen vor. Mit dem Gewöhnlichen Hornkraut werden auch artenreiche und wenig gedüngte Wiesen und Weiden besiedelt.  

Das Hornkraut-Tageulchen erscheint aktuell nicht gefährdet, jedoch werden insbesondere extensiv genutzte Grünländer immer seltener.

Hornkraut-Tageulchen
Panemeria tenebrata
© D. Kolligs
Körperlänge18 mm
Vorderflügellänge 22 mm
Länge Larven3cm
Exemplare in S-H250.000
Alter MAX3 Wochen
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